Happy Pride Month!

Happy Pride Month!
Bestimmt hat es schon fast jeder bemerkt: Bunte Flaggen überall. Warum? Juni ist "Pride Month". Es ist der Monat, in dem die LGBTQIA+ Community im Vordergrund steht – und das zu Recht. Obwohl die Gleichberechtigung zwischen queeren und heterosexuellen eine Selbstverständlichkeit sein sollte, ist dies noch nicht lange der Fall. Noch immer kommt es zu Diskriminierungen und Übergriffen gegenüber queeren Menschen in unserer Gesellschaft und genau darauf soll dieser Monat aufmerksam machen.

Bei MERSOR möchten wir die LGBTQIA+ Community unterstützen, uns für Gleichberechtigung starkmachen und deutlich machen, dass dieses Unternehmen ein sicherer Ort für alle Menschen ist. Wie viele andere auch, lernen wir jeden Tag dazu. Deshalb haben wir für Euch eine Liste zusammengestellt, die zeigt, wie Ihr für die Queer-Community einstehen könnt.
  1. Nicht zu stereotypieren ist ein entscheidender Weg um die LGTBQIA+ Gemeinschaft zu unterstützen. Menschen, die queer sind, sind vielfältig und können sich auf alle möglichen Arten ausdrücken, die nicht unbedingt mit ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität verbunden sind.
  2. Unterstützt Unternehmen, die von Mitgliedern der LGBTQIA+ Community geführt werden.
  3. Informiert Euch. Bücher (und auch Dokumentationen, Serien und Filme) von LGBTQ+ Creators sind oftmals gute Informationsquellen. Eine Zusammenstellung aufschlussreicher Bücher zum Thema findet Ihr unter anderem beim Verlag Pinguin Random House.
  4. Führt Gespräche mit queren Personen und lernt mehr über ihre Erfahrungen und ihre Geschichte.

LGBTQIA+

WOFÜR STEHEN EIGENTLICH DIESE BUCHSTABEN?
L
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A
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Lesbian
Gay
Bisexual
Trans*
Queer / Questioning
Inter*
Asexual
und alle anderen, sich zugehörig fühlenden!
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Gay
Bisexual
Trans*
Queer / Questioning
Inter*
Asexual
+ und alle anderen, sich zugehörig fühlenden!

Warum Juni?

LERNE MEHR ÜBER DIE GESCHICHTE DES PRIDE MONTH
Der Hintergrund: Im Sommer des Jahres 1966 beschließen drei New Yorker Mafiosi ein altes Lokal namens Stonewall Inn in der Christopher Street in Manhattan zur größten schwulen Bar der USA zu machen. Warum? Sie wollen mit möglichst wenig Aufwand viel Geld verdienen. Schnell wurde das Stonewall Inn zu etwas ganz besonderem, denn es war der einzige Ort in New York, an dem die LGBTQIA+ Community öffentlich miteinander feiern konnte. Das Manko: Obwohl im Lokal regelmäßig Alkohol floss, gab es offiziell keine Ausschanklizenz – dies wurde durch regelmäßige Zahlungen an die örtliche Polizei umgangen. Doch so geschah es, dass die Polizei eine große Machtposition einnahm und diese auch ausnutzte.
 
Polizeirazzien & -gewalt waren im Stonewall Inn gang und gebe, denn das Lokal hatte keine Ausschanklizenz und war somit nicht berechtigt Alkohol zu verkaufen. Um eine Schließung zu verhindern bezahlten die Besitzer – aka die Mafia – die Polizei, was zur Folge hatte, dass diese ihre Machtposition völlig ausnutzten: Sie gingen im Stonewall Inn ein- und aus, beschlagnahmten Alkohol und verhafteten Gäste, welche am nächsten Tag in der Zeitung "New York Times" bekannt gegeben wurden. Da Homosexualität damals als Verbrechen galt, bedeutete dies für die Verhafteten meist Jobverlust und Verstoß von der eigenen Familie. Als Konsequenz nahmen sich viele Opfer das Leben.
 
Damit sollte nun Schluss sein: Vor 52 Jahren, genauer gesagt am 28. Juni 1969, hatten die Gäste genug von den andauernden Polizei-Razzien im Stonewall Inn. Die Polizei wollte mal wieder eine Razzia durchführen, doch diese stieß auf Gegenwehr. Die LGBTQIA+ Community begann gegen die Polizisten zu demonstrieren & randalieren – viele Passanten schlossen sich dem Protest an.
 
Die Unruhen am 28. Juni 1969 sind der Beginn der LGBTQIA+ Bewegung, welche jährlich im Juni im Rahmen des Pride Month thematisiert wird.
Happy Pride Month!